Positive Fakten rund um das EMS-Training

Hoher Kalorienverbrauch

Ein gutes EMS-Training verbrennt bis zu 300% mehr Kalorien als regulärer Ausdauersport. Natürlich kann man nur grob schätzen und die Unterschiede variieren je nach Geschlecht, Körpergröße, Muskel- und Fettmasse sowie Gewicht. Grob kann man sagen dass ca. 500-700 kalorien pro Training dahinschmelzen.

 

Zeitsparend

Aufgrund dessen, dass das Training ca. 20 Minuten dauert aber sehr effektiv ist, spart man Zeit. Daher ist EMS geeignet für Menschen, bei denen die Woche gut vollgepackt ist. Ergänzend mit einem Ausdauer-Trainingsplan wirst du durchaus fitter werden.

Durch Studien belegt

Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass EMS-Training nicht nur effizient ist, sondern auch nachhaltig Schmerzen im Rückenbereich lindern kann sowie Inkontinezbeschwerden mindern. Die renommierteste Studie obliegt bei der deutschen Sporthochschule in Köln. Hier könnt Ihr die Studie nachlesen >KLICK<. Weitere Studien findet ihr hier.

Reduktion von Körpergewicht und Körperfett

Mehrere Studien der Universität Bayreuth belegen, dass nicht nur nachweislich Körperfett reduziert wird, wer längerfristig EMS-Training vollzieht, sondern das Körpergewicht wird gesenkt und eine Verbesserung der Maximalkraft findet statt.

Und der Stoffwechsel..?

Der Stoffwechsel wird angekurbelt. Bedeutet, dass die Stoffwechselaktivität während des Trainings und viele Stunden danach einen hohen Arbeitsumsatz bewirkt – kurz gesagt: Du verbrennst auch Stunden danach etliche Kalorien. Baust du mehr Muskeln auf, kommst du längerfristig zu einem höheren Kalorien-Grundumsatz.

Stärkung der Rückenmuskulatur

Bei den meisten Menschen liegt eine schwache Rückenmuskulatur vor, die unter anderem zu Rückenschmerzen führt. EMS-Training kann hier gezielt Lindeurng versprechen – aber nur, wer regelmäßig Trainiert. Übrigens, auch für Frauen die einen schwachen Beckenboden haben, ist EMS-Training empfehlenswert.

Geringere Belastung der Gelenke

Dadurch, dass die Muskelkontraktion via Impuls organisiert wird, ensteht kaum eine Belastund auf die Gelenke. Was viele als Vorteil sehen, sehen andere kritisch, denn die Bänder und Gelenke gewöhnen sich nicht an die Belastung. Allerdings ist das Training bei Arthrose-Patienten enorm von Vorteil.

Ganzkörpertraining

EMS ist ein Ganzkörpertraining. Es werden alle Muskelgruppen trainiert. Während des Trainings werden kurze Halteübungen durchgeführt die die jeweilige Partie der Muskeln ebenfalls zusätzlich ansprechen soll. Es werden bis zu 90% mehr Muskelfasern beim EMS angesprochen als bei einem herkömmlichen Training.

Gezielter Muskelaufbau

Dadurch, dass Du in einem Ganzkörperanzug gesteckt wirst, der alle Muskelregionen abdeckt, ist EMS ein Ganzkörpertraining, welches gezielt an allen Stellen die Muskeln stimuliert und zum Wachsen anregt. Aber, ohne Protein kein Wachstum. Achte auf eine gesunde Ernährung am besten gönnst du dir nach dem EMS einen Proteinshake (aber nicht zu viel!)

Aber…

Relativ teuer

Allerdings ist EMS-Training relativ teuer. Die Preise richten sich oft nach Laufzeiten und wer sich kurz binden möchte, der hat ein Problem und muss durchaus ein bisschen tiefer in die Tasche greifen. Es fallen ca. 20 € bis 35€ pro Trainingseinheit an, dazu kommt noch die EMS-Funktionswäsche, die man zwangsweise braucht. So ist man schnell 120€ im Monat los, für eine Einheit, dafür kann man auch öfters ins Fintessstudio. Genaueres dazu findet ihr hier!

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Zu viel Training schadet

Dadurch, dass das Training so imens effektiv ist, wird geraten, eine bis zwei Einheiten pro Woche zu absolvieren. Intensives Training, egal ob regulärer Sport  oder nicht hat zur Folge, dass der Creatinkinase-Wert ansteigt. Bei untrainierten ist der Wert meistens höher, als bei trainierten Personen. Der Ck-Wert liegt nach einem EMS-Training um ca. 40% höher als bei einem normalen Krafttraining. Viel trinken ist hier angesagt – denn der CK-Wert wird über die Niere ausgespült.

(Quellen: https://shop.miha-bodytec.com/ems-beratungs-und-trainingshandbuch.html)

Nix für Gruppen, ungeschultes Personal

Die meisten EMS-Studios sind auf zwei bis vier Leute ausgelegt. Eine große Gruppendynamik scheidet also aus. Schwierig wird es beim Personal. Eigentlich kommt EMS-Training aus der Rehabilitation, bedeutet es wurde eigens für Menschen entwickelt, die Muskelschwund haben/hatten oder schwerwiegende Dysfunktionen z. B. durch einen Unfall oder einer Operation. Das Personal im Fitnessstudio ist meistens nicht ausreichend geschult um die Belastung des Probanden richtig einzuschätzen.

Nur Kraft, keine Ausdauer

EMS soll eine Ergänzung sein. Kurz gesagt, Ausdauer bekommst du durch EMS nicht. Viel mehr kann EMS deinen Ausdauer-Trainingsplan ergänzen, dass soll auch so sein. EMS ersetzt nicht dein Ausdauertraining, am besten führst du Ausdauertraining neben dem EMS-Training fort.

Schädlich für die Nieren

..wenn Du zu viel mit EMS tranierst, schadest Du dir. Die CK-Werte sind bis zu 18-mal höher als bei einem konventionellen Kraft- oder Ausdauertraining. Das Problem ist, dass Creatinkinase über die Niere ausgeschieden wird – trinkst du zu wenig, schadest du deiner Niere. Also, trinke vor und nach dem EMS-Training ordentlich und halte dich an die ein bis zweimal die Woche.

Mehr dazu hier.

Keine Ausrede für ungesunde Ernährung

Auch wenn Du dir vorgenommen hast, mittels EMS deinen Körper zu trainieren, spielt eine Kombination aus Ernährung und Training immer eine große Rolle. Gönnst Du dir natürlich mit dem Gedanken „Heute war ich beim EMS“ eine Tüte Chips, so gleichst du deine KCAL direkt aus. Wichtig ist, dass du viel trinkst und auch gute Nährwerte zu dir nimmst. Gesunde Ernährung ist leider, da kommt man nicht drum rum, das A und O.

Für Schwangere, Personen mit Auto-Immunerkrankungen, einem hohen Thromboserisiko oder Herzschrittmachern, sowie Personen mit Erkältung, einem viralen Infekt, Herz-Rythmusstörungen und Kindern ist EMS-Training nichts! Lasst euch bestenfalls vom Studiopersonal beraten.